Kanu | Trainingslager und ICF World Ranking Race in Meran/ITA

Anfang Juni machte sich eine große Gruppe von Kanuten auf den Weg nach Meran,

um dort fünf Tage Sonnenschein und schönes Naturwildwasser zu erleben. Los ging es am 2. Juni in der früh. Mit zwei voll beladenen Bussen brachen wir zu zwölft auf, wobei nur sieben bei dem Wettkampf starten wollten, die anderen nutzen nur das Training auf dem für sie neuen Gewässer. Obwohl Daniel Junker 2003 schon einmal dort war, war die Strecke nicht leicht zu finden, aber letztendlich haben wir es doch geschafft.

Bevor es aber aufs Wasser ging, suchten wir erst unseren Zeltplatz und bauten unser Lager auf. Jetzt freute sich aber jeder, bei einer Außentemperatur von 27°C, auf eine Abkühlung im kühlen Nass.

Am Donnerstag waren unsere Trainingszeiten morgens und abends, so das wir fast den ganzen Tag Zeit hatten um den kleinen Urlaubsort zu besichtigen und sich dabei das ein oder andere Eis zu gönnen oder auch um am Pool des Campingplatzes zu entspannen. Aber auf dem Wasser beim Training machte es allen doch am meisten Spaß, auch wenn die ein oder andere Schwimmeinlage geboten wurde. Abends machte es sich die Gruppe dann beim Grillen gemütlich.

Der Freitag verlief ähnlich dem Donnerstag. Nachdem wir uns ausgeschlafen hatten, nutzen wir noch die zugeteilte Trainingszeit um 13 Uhr, um die letzten Feinheiten der Strecke auszutesten und hatten den Rest des Tages frei.

Am Samstag fanden dann die Internationalen Rennen statt. Für die Junioren gab es jeweils Samstag und Sonntag ein gesondertes Rennen, wohingegen es für die Herren am Samstag galt sich für den Sonntag ins Rennen der Besten 40 zu fahren. Mit einem sehr guten Lauf schaffte das Daniel Junker und qualifizierte sich als zweiunddreißigster für das Halbfinale. Tobias Mannheim aus Brohl, der mit uns unterwegs war, schaffte es sogar auf den achtzehnten Platz zu fahren. Bei den Junioren, für die das die erste internationale Erfahrung war, konnte Philip Bathel sich auf den dreizehnten Platz kämpfen. Martin Brinkhaus hatte mit der Streckenhängung so seine Probleme und verpasste in beiden Läufen jeweils ein Tor und beendete den Tag als fünfundzwanzigster. Im Rennen der Weiblichen Junioren starteten Maria Wiesner und Rebecca Plonka. Rebecca hatte im ersten Lauf noch sehr zu kämpfen, konnte sich aber im zweiten Lauf um zwanzig Sekunden verbessern und holte sich den achten Platz. Maria schaffte es einen sehr guten ersten Lauf vorzulegen und landete trotz einiger Patzer im zweiten Lauf auf Rang vier.

Für Sonntag wurde die Streckenführung noch einmal geändert. Die neue Strecke schien Rebecca nun besser zu liegen. Sie konnte ihren achten Platz verteidigen und ihre Vereinskameradin auf den neunten Platz verweisen. Auch die beiden Jungs kamen mit der Strecke sichtlich besser zurecht. Philip schob sich auf den neunten Platz und Martin konnte seine Ego auch wieder etwas beruhigen und es mit einem vierzehnten Platz belohnen. Bei den Herren schaffte es leider keiner in das Finale der besten Zehn. Tobias konnte seinen achtzehnten Platz halten und Daniel rutschte wegen eines Fahrfehlers zu Begin der Strecke zwei Plätze zurück auf den vierunddreißigsten Platz.

Das Finale wurde dann zwischen fünf Franzosen, drei Amerikanern und zwei Italienern ausgefahren. Für die SG war das Trainingslager eine schöne Erfahrung und wir werden versuchen, auch in den nächsten Jahren unseren Nachwuchs so an internationale Rennen heran zu führen.

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