Am Wochenende vom 14. und 15. August fanden die Deutschen Jugend- und Juniorenmeisterschaften im Kanu-Slalom statt. Austragungsort hierfür war die Olympiastrecke von ´72 in Augsburg.
Von der SG Nürnberg-Fürth traten drei Sportler an den Start. Zur Vorbereitung reisten sie schon am Mittwoch an, um auf der anspruchsvollen Strecke noch einige Trainingseinheiten zu absolvieren. Leider zerrte sich Rebecca Plonka in der letzten Einheit vor dem Wettkampf die Schulter, doch glücklicherweise war es nur halb so schlimm und sie konnte dennoch antreten. Am Samstag schaffte sie dann zwei sehr gute Läufe und konnte sich mit dem sechsten Platz über eine Halbfinalteilnahme bei der weiblichen Jugend freuen. Auch ihre Trainingskollegin Maria Wiesner, die allerdings für Rosenheim an den Start geht, konnte mit einem sicher gefahrenen zweiten Lauf ihr Ticket für das Halbfinale lösen.
Bei den männlichen Junioren startete der Fürther Martin Brinkhaus. Er meisterte die Strecke mit zwei soliden Läufen, berührte jedoch in beiden Fahrten mehrere Tore, was ihm Strafsekunden zu seiner Zeit bescherte. Als zwanzigster verpasste er um einen Platz das Halbfinale der besten 19. Dennoch konnte er am Sonntag in der Vorfahrt zeigen, dass auch er im Finale hätte mithalten können.
Sein Bruder Andreas startete eine Klasse tiefer, bei der männlichen Jugend. Trotz Trainingsrückstand hatte er im ersten Lauf keine großen Probleme mit dem Kurs und konnte sich in seinem ersten Jahr in dieser Klasse für das Halbfinale qualifizieren.
Am Sonntag fanden zuerst die Mannschaftsentscheidungen statt, in denen drei Sportler gleichzeitig den Parkour möglichst schnell befahren müssen. Die Mannschaft der SG mit Brinkhaus/Brinkhaus/Plonka war allerdings am Sonntagmorgen noch etwas unkonzentriert und machte so einige Fahrfehler, wodurch sie leider nur den 19. Platz belegen.
Auf einer neu gehangenen Strecke fanden dann nachmittags die Entscheidungen für die Deutschen Meisterschaften statt.
Andreas Brinkhaus hatte wegen seiner noch geringen Erfahrung seine Probleme mit der anspruchsvollen Strecke und beendete das Rennen als 26. Dennoch ist er mit seiner Leistung zufrieden. „Mit einer Halbfinalteilnahme hatte ich vor dem Rennen nicht gerechnet, darum freu ich mich diese Erfahrung gemacht zu habe“
Bei der weiblichen Jugend zeigte Maria Wiesner wie gut sie schon mit dem Wildwasser zurecht kommt und kam als Zweitplatzierte in das Finale der besten zehn.
Auch Rebecca Plonka bewies ihr können im oberen Teil der Strecke, musste nach einer Eskimorolle am Tor acht allerdings um die Finalteilnahme bangen. Umso mehr freute sie sich über den zehnten Platz, mit dem sie sich als letzte für das Finale qualifizierte.
Im Finale merkte man dann beiden Fürtherinnen die fünf Läufe vom Wochenende an. Maria Wiesner beendete ihr Rennen als sechste und Rebecca Plonka konnte sich nach dem verpatzten Halbfinale noch auf den siebten Platz vorschieben.
Das vollständige Ergebnis beider Tage gibt es hier (pdf von der AKV Homepage).