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20. Oktober 2018 – Herbstausflug nach Lauf an der Pegnitz

20. Oktober 2018 – Herbstausflug nach Lauf an der Pegnitz

Eine kleine feine Ausflugsgruppe erkundet Franken

Wie einfach es doch ist, in den Regionalzug einzusteigen und nach 25 Minuten am Zielort angekommen zu sein. Der Herr mit roter Mütze, rotem T-Shirt und roter Umhängetasche, der am Marktplatz steht, ist kein Pizzaverkäufer, sondern unser Stadtführer.

10.45 Uhr - ein kurzweiliger Rundgang durch Lauf beginnt.

Laufs Name kommt von dem laufenden Wasser - die Energie der Pegnitz wurde schon bald für Mühlen und Wasserwerke genutzt. Bereits vor der Stadtgründung wurden an der mit starkem Gefälle fließenden Pegnitz Mühlen errichtet. 1353 ging Lauf an Kaiser Karl IV. über. Wichtigstes Privileg war die Stadtbefestigung mit Mauern und Türmen. Auf dem Höhepunkt seiner Macht konnte Kaiser Karl IV. auf eigenem Grund und Boden von Prag, der Hauptstadt Böhmens, bis zur Reichsstadt Nürnberg gelangen. An dieser „Goldenen Straße“ lag Lauf. Die Laufer Kaiserburg, das Wenzelschloss, gehörte als Residenz von Kaiser Karl IV. zum Hoheitsgebiet Böhmens. Das renovierte Schloss wurde 2016, anlässlich der Feierlichkeiten des 700. Geburtstags Kaiser Karl IV., für die Landesausstellung des Freistaats Bayern und der Tschechische Republik mit genutzt.

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HV | Nicht vergessen: Redaktionsschluss Vereinsheft 4/18

Datum: 
20. September 2018 - 20:00
Ort: 

Hauptverein

Redaktionsschluss für das letzte Vereinsheft in diesem Jahr. Bitte Saisonrückblicke und Ankündigung von Terminen im ersten Halbjahr 2019 einsenden an vereinsheft (at) sg-1883 (punkt) de. Bitte nur reine Texte, Bilder ggf. separat!

 

Habt Ihr Interesse, das Vereinsheft in Zukunft (mit) zu gestalten? Meldet Euch bei vorstand (at) sg-1883 (punkt) de

Ansprechpartner: 

AUF GOETHES SPUREN

AUF GOETHES SPUREN -
Ausflug in die Kulturstadt Weimar am 4. Mai 2018

7.30 Uhr, was für eine frühe Zeit? Aber alle 30 Teilnehmerinnen unserer Damengymnastik-Gruppe samt unseren Gästen sind fit und guter Dinge. Unser Ziel ist Weimar, die Stadt, in der Dichter, Denker, Musiker wie Goethe, Schiller, Herder, Liszt lebten und die sich mit Recht KULTURSTADT nennen darf.

In Weimar angekommen, beginnen wir mit dem ersten Programmpunkt, dem Mittagessen. Mit Koestritzer Bier und Saale-Unstrut-Wein gelingt es, die Ansagen der „bedingt“ freundlichen Bedienung zu verstehen, die unserer vorbestelltes Essen an die Frauen bringen muss. Das fränkische Prädikat „Basd Schoo“ wird von mir heute NICHT vergeben.
Wartet Geheimrat Goethe vor dem Hotel auf uns? Nein Gästeführer Werner, der vermutlich Goethes Klamotten auftragen muss, empfängt uns zu einer 90minütigen Stadtführung. Namen, Jahreszahlen, Ereignisse, Informationen - die Wörter prasseln humorig auf uns herab. Hängen bleibt bei mir, dass Johann Wolfgang von Goethe 56 Jahre in Weimar lebte, dort politische Ämter ausübte und das Stadtgeschehen massiv mitgestaltete. Gemeinsam mit Schiller, Herder und Wieland steht er für den Begriff der Weimarer Klassik. In Herzog Carl August fand Goethe einen Sponsor, der ihn schätzte und ihm ein Leben ermöglichte, alle seine Talente auszuleben. Nach jahrelangem Zusammenleben mit Christiane Vulpius in „Wilder Ehe“ heiratete Goethe die Mutter seiner 5 Kinder, die erst als „Geheimrätin von Goethe“ von der Weimarer Gesellschaft anerkannt wurde.

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DG |Neujahrsempfang

40 Jahre SGN

Anita Eggers, Schriftführerin der Damengymnastikgruppe der SG 83 Nürnberg Fürth, wurde bei dem Jahresempfang für

40 Jahre Mitgliedschaft geehrt.

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AUSFLUG DER DAMENGYMNASTIK-GRUPPE ZUM TEGERNSEE

12. Mai 2017

 

Einmal Tegernsee – hin und zurück, warum denn nicht? Und so entschieden die Gymnastikdamen, sich von der „Steidl-Linie“ zu einem der schönsten bayerischen Seen chauffieren zu lassen.

Keine Stadtführung, keine Wanderung, aber ein leckeres Mittagessen in Bad Wiessee im Gasthaus zur Post, ein Spaziergang entlang der Uferpromenade und eine 70 minütige Schiffsfahrt über den Tegernsee stehen auf dem Plan.

37 Teilnehmerinnen, Mitglieder und befreundete Gästinnen stehen gut gelaunt um 7.15 Uhr in Nürnberg zur Abfahrt bereit. Ausgerüstet mit dem Allwetterpaket- die Prognose sagt für diesen Tag 5 Stunden Sonne und 7 Stunden Regen voraus – freuen wir uns auf die Reise. Optimistisch stellen wir fest, dass uns 5 Stunden Sonne locker für unseren Besuch reichen und so empfängt uns der Tegernsee mit bestem Wetter. Die Sonne begleitet uns auf unserem Spaziergang entlang am See, während unserer Schiffsfahrt und versteckt sich erst bei unserer Abreise hinter Regenwolken. Was wollen wir mehr – Wenn Engel reisen lacht halt der Himmel.

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Auf Luthers Spuren - 11. Juni 2016 - Tagesausflug nach Eisenach, der Wartburgstadt

11. Juni 2016 - Tagesausflug nach Eisenach, der Wartburgstadt

Wir „steidln“ wieder. Diesmal haben wir als SGN Sportgruppe 25 Plätze im Ausflugsbus reserviert. Unsere Reise führt nach Thüringen, wir besuchen Eisenach und die Wartburg. Um 10.30 Uhr übergeben uns Alois und Peter, unsere Fahrer und Organisatoren, der Gästeführerin, die uns mit viel Wissen und großem Herz vom Bachhaus durch ihre Stadt lotst.

Eisenach, ein Ort mit kultureller Tradition, denkmalgeschützten Bauwerken und berühmten Persönlichkeiten. Martin Luther kam 1498 als Lateinschüler in die Stadt und wurde, als er vom Kaiser geächtet wurde, als Junker Jörg in der Wartburg versteckt. Dort schuf er seine Lutherbibel - er übersetzte das Neue Testament aus dem Griechischen ins Deutsche. Johann Sebastian Bach war auch ein Kind der Stadt. Er wurde hier geboren und in der Georgenkirche getauft, sein Vater war Stadtpfeifer in Eisenach und Hoftrompeter. BMW fertigte hier Motorräder und Flugmotoren, zu Zeiten der DDR wurde im Automobilwerk Eisenach der legendäre Wartburg gebaut. Der Tourismus boomt, viele Reisegruppen ziehen mit uns durch die Stadt.

Zum regionalen Essen finden wir uns ein im Schlosshotel. In angenehmer Atmosphäre stellen wir fest, dass Thüringer Klöße nicht viel anders schmecken als fränkische und dass die Bedienung mit der Frage nach „leichtem“ Bier nun so gar nichts anfangen konnte – es fehlte nur noch der Spruch „ham wa nich“.

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